Von Pisa bis zur Olivenernte und dann schnell weg…

Wer hätte es gedacht: Der Turm von Pisa ist wirklich schief, sogar viel schiefer als erwartet, je nachdem von wo man ihn anschaut. Die Stadt ist wie leergefegt und wir sehen uns ganz in Ruhe um.

Von Pisa geht es die Küste runter. Wir stehen ein paar Tage zwischen Olivenhainen und helfen ein bisschen bei der Ernte mit. Das Olivenöl ist saulecker…klar ist ja auch mit sehr viel Liebe handgepickt.

Kaum verlassen wir unsere kleine grüne Olivenoase, wird es zunehmend ungemütlich um uns herum. Wir haben keine Lust auf Lockdown und machen uns auf den Weg Richtung Bari, um von dort die nächste Fähre nach Griechenland zu nehmen. Nachts fahren wir traurig an Rom vorbei und überlegen kurz, ob wir allen Gewichtsbegrenzungen und Umweltzonen zum Trotz, einen kleinen Abstecher zum Kollosseum machen sollen…. Vielleicht keine gute Idee! Wir kommen ein andermal, Rom!     

Eine kurze Nacht später kommen wir am nächsten Mittag ziemlich müde  in Bari an und fahren 2 Stunden später an Bord der Super Fast 2. Total unkompliziert.Es gibt Camping an Bord, d.h. wir können im Laster schlafen.

Die Lagunenstadt

Auf dem Weg nach Venedig…

Irgendwie hat man schon echt viel von Venedig in Filmen oder auf Fotos gesehen und hat fast das Gefühl, die Stadt schon zu kennen. Ich wollte erst gar nicht hin…Upps.. hab ich das laut gesagt.

Aber ganz im Ernst. Venedig ist wirklich wunderschön. Man kann den ganzen Tag mit dem Wasserbus über den Canal Grande und die vielen kleinen Kanäle schippern oder durch die kleinen engen Gassen schlendern und es wird nicht langweilig. Keine Autos, keine Hektik und kaum Touristen ( okay das hat natürlich einen anderen Grund). Wunderschöne Fassaden, Brücken, klar die Gondolas, Markusplatz und viele Tauben zum Jagen…einfach schön.

Burano- kunterbunte Insel gleich nebenan mit fast so berühmtem und schiefem Kirchturm

Bella Italia

Wir landen am ersten Tag zufällig in Kastelruh/ Südtirol.

Man erzählt uns, dass wir sehr großes Glück hätten, überhaupt einen Platz auf der Camping-Wiese bekommen zu haben. An diesem Wochenende würde normalerweise ein 3-tägiges Konzert der Kasteruher Spatzen stattfinden mit ca. 20 000 Gästen. Wir stehen also sozusagen mit unserem Laster auf dem Festivalgelände. Ein paar hartgesottene Fans haben sich trotz des abgesagten Konzerts zusammengefunden und geben die Hits der „Spatzen“ zum Besten….

Eigentlich wollten wir ja ins Warme….hat erstmal nicht geklappt. Auf über 1000 Meter kommt der Winter etwas schneller….morgens sind die Berge rings um uns weiß.

Der Karersee ist ein kleiner, schöner See mit türkisgrünes Wasser…oder in unserem Fall grau, da er zugeeist war. Dafür gab s ne Schneeballschlacht und ne wunderschöne Winterlandschaft.