Vatnajökull: Eisberge, Gletscher, kalt …

Von der Ringstraße (das ist die Hauptstraße, die einmal um die Insel führt) zweigen Schotterpisten ins Landesinnere ab. Wir nehmen eine davon und kommen direkt an einer der zahllosen Gletscherzungen des Vatnajökull, Islands größtem Gletscher, raus.

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…oder es geht holprig über Steine nach oben…

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Vatnajökull: Der Gletscher misst an seiner dicksten Stelle 1000m. Die Eisberge, die täglich in den Gletschersee kalben, treiben am Breidamerkurjökull direkt über den Gletschersee ins Meer. Morgens ist die ganze Küste gesäumt von großen und kleinen klitzernden Eisbergen und Kristallen, was ihm auch den Namen „Diamond Beach“ verleiht. Sieht schön aus, stimmt uns aber gleichzeitig sehr traurig. Der Gletscher schmilzt und gerade in den letzten Jahrzehnten immer schneller.

Hier bleiben wir ein paar Tage beobachten die Eisberge, Robben und geniessen das Meer und den schwarzen Sand.

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Emils Diamanten-Eisladen

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Island Ostfjorde

Unsere ersten Meter auf Islands Straßen, führen uns durch Schneefelder (brrr…wo ist meine Schneehose??) nach Egilsstadir. Wir tanken, kaufen ein und wollen einfach nur schlafen und dann kann´s losgehen.

Die Ostfjorde sind wunderschön. Schwarze Lavastrände, grüne Hügel und kaum Menschen. Wir finden immer schöne Übernachtungsplätze mal am Strand, mal in den Bergen. Wir kommen an Orte, an denen man nichts hört außer den Wind. Einfach toll.

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Dänemark

Alla hopp..

los geht´s. Wir bleiben noch einige Tage in Dänemark, bevor wir die Fähre nach Island nehmen.

Wir essen leckeren Fisch, stehen jede Nacht am Meer und erleben alle 5 Minuten ein anderes Wetter. Sonnenschein, Wind, viel Wind, Sturm, starker Sturm mit wenig oder viel Regen, Sandsturm und dann wieder Sonneschein. Unser Laster gleicht, nach nicht mal einer Woche, einer Sandburg. Wir finden es herrlich!

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Am Thorupstrand werden die Fischerboote bis an den Strand gezogen. Die Fischer fahren Nachmittags raus auf´s Meer und kommen früh morgens zurück…leider nicht an den beiden Tagen, an denen wir dort sind, da der Wind so heftig ist, dass sogar die hartgesottenen Seemänner lieber an Land bleiben. Wir treffen sogar echte Berühmtheiten. Über genau diese Fischer gibt es eine, in Dänemark ziemlich beliebte Fernsehserie, was auch die vielen dänischen Touristen erklärt, die einmal hautnah ihre Idole treffen möchten.

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Am letzten Abend futtern wir alles leer, was nicht mit auf die Insel darf. Am Hafen werden wir noch auf Covid 19 getestet und können dann nach langem Warten auf die Fähre fahren. Die Vorfreude ist groß. Eine Schifffahrt, die ist lustig eine Schifffahrt die ist schön…naja darüber sind wir geteilter Meinung. Seekrank werden ist voll doof.

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Kurze Verschnaufpause bei den Faröer Inseln-noch mal eine Nacht auf hoher See schlafen-morgens um 6 Uhr zum 2. Test antreten und wir sind da. Freundlicher Schneeregen und 5 Grad (plus) begrüßen uns auf Island.